Kein Eisbär, kein Bettvorleger, sondern das ist SAMI, der schönste und knuffigste Polarspitz weit und breit! Und er war so fotogen und geduldig, dass wir eine ganze Serie von Sami geknipst haben … Wer sich noch mehr tolle Fotos von Sami anschauen möchte, soll bitte auf dieses Bild klicken.
Wie schon gesagt: die Sami-Show beginnt mit einem Klick auf das obere Bild …
In Lundeborg waren noch mehr lustige Tiere zu bewundern, zum Beispiel dieser coole Wuschelkopf.
So sah er wohl mal in jungen Jahren aus. Was aus den Kindern nicht alles so werden kann!
Der Skipper stärkte sich derweil an der Pølser-Bude im Hafen von Agersø, einem kleinen, gemütlichen Hafen auf einer wunderschönen Insel im gleichnamigen Agersø-Sund. Das Wetter war klasse, der Wind hielt sich ausnahmsweise einmal zurück und wir konnten den ersten Tag in kurzer Hose an Deck genießen. Allerdings hatten wir auch eine ausgiebige Strandwanderung und zwei Radtouren auf dem Programm, die einmal mehr bewiesen, dass es außer faulem Herumliegen auf Deck eine Menge toller Sachen an Land zu tun gibt.
Ein Päuschen im Rapsfeld wollte ich schon immer mal machen. Das Leuchten dieser riesigen Felder hat uns immer wieder aufs Neue begeistert, es sind einfach Gute-Laune-Pflanzen.
Solchen stimmungsvollen Landschaften begegneten wir immer wieder auf unseren Radausflügen auf Agersø. Ein Hauch von Camargue in Dänemark.
… Und dann begegnete uns auch noch das berüchtigte „Geisterschiff von Agersø“, ein wirklich perfekter Tag.
So nahe waren moderne Technik und Vogelparadies beieinander: Im Hintergrund die 18 km lange Große-Belt-Brücke, deren größte Durchfahrtshöhe 65 m beträgt. Allerdings fuhren die Autos während eines fetten Starkwindtages mit Böen von bis zu 9 Beaufort nur noch im Schritttempo über dieses imposante Bauwerk …
Die Agersøer Galloways vertrugen sich offenbar gut mit den stets verfressenen Möwen. Diese stehlen selbst dem cleveren Kormoran den Fisch aus dem Schnabel, wenn dieser so blöd ist, den gefangenen Fisch nicht schnell genug zu verschlingen.
Auch auf Agersø wurde der Vatertag gebührend gefeiert, alles war auf den Beinen, auch diese Truppe vergnügungssüchtiger Männer …
So ein Pferdeleben auf der Insel kann auch sehr schön sein.
Und alles „richtet“ sich letztendlich nach dem Wind, nicht nur wir …
Die Nachbarinsel Omø war unsere nächste Station mit einer völlig anderen Atmosphäre im Hafen. Ruhiger, nüchterner, und bei Windstärke 7 bis 8 eine ziemlich schaukelige Angelegenheit. Trotzdem: Auf Omø kann man die Seele so richtig baumeln lassen.
Der Wind wehte die ganze Zeit so heftig, dass wir uns statt zu einer Fahrradtour zu einem ausgedehnten Inselspaziergang entschlossen hatten. Es war ein toller, sonniger Frühlingstag in einer traumhaft schönen Landschaft, von dem die folgenden Bilder hoffentlich einen kleinen Eindruck vermitteln können.
Ein schönes Exemplar eines Brandenten-Männchens.
Diese wundervolle Aussicht auf den Hafen von Omö konnten wir nach der Besteigung der höchsten Erhebung auf Omø (stolze 24 m) genießen.
Das Wellenbild im Hintergrund des Omøer Leuchtturms vermittelt einen Eindruck der aktuellen Wind- und Wassersituation. Da gibt`s nur eins: Drinbleiben! (Im Hafen!)
Was uns bei der Schönheit von Omø nun wirklich nicht schwer fiel …
… so ruhig kann es auf Omø auch zugehen, wenn man einfach auf der Leeseite der Insel spazieren geht.
Das beschauliche Dorfleben …
… fällt in diesen reizenden Häuschen nicht schwer.
Das sah dieser kleine Schetländer wohl auch so: Sonne, Wiese und immer genug Wind in der Mähne …
Und womit könnte man dieses Kapitel besser abschließen als mit einem Blick auf blauen Himmel, weiße Wattewölkchen … und strahlenden Raps