Zur Sicherheit

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Großniederholer

Immer wieder hatte mich geärgert, dass beim Einholen des Großsegels dieses die/den letzten Meter nicht nach unten rutschte, sondern irgendwo im unteren Viertel „hängen“ blieb.

In der Folge ist in der Regel Elke kurz aus dem Cockpit, um das restliche Tuch von Hand niederzuholen. Meistens passierte das noch vor Erreichen eines Hafens und damit bei mehr oder minder starkem Seegang.

Damit ist jetzt Schluss!

Auf der letzten „Boot“ habe ich ein Reststück 6-mm-Fall 15 Meter lang erstanden.
Dieses ist mit in den Fallschäkel des Groß eingeknotet und läuft von dort nach unten durch zwei Führungsösen am Baumbeschlag des Mastes, weiter durch einen Block nach hinten und endet bei uns an dem hinteren Sicherungsgurtbefestigungspunkt auf dem Dach, direkt neben der Niedergangstüre. Zur Führung ist das Seil hinter jedem dritten Lattenrutscher hergeführt.

Die nachfolgenden Bilder sollten mehr sagen als viele weitere Worte.
[Bild: 26398710044_37f6e49bdb_z.jpg]
Das weiße Seilchen mit grünem Kennfaden ist der Verdächtige.

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Die fliegende Klemme habe ich jetzt testweise eingebaut. Auf Dauer wird dort ein Stopper oder eine Klemme den Job übernehmen.

[Bild: 26910284972_a4c2878412_z.jpg]
Vor dem Segelsetzen muss dieser Leinenbund jetzt natürlich geöffnet werden.

Die Erfahrungen sind durchweg positiv. Während Elke zum Einholen des Groß die Klemme auf dem Dach betätigt, greife ich den neuen Großniederholer und ziehe die letzen anderthalb Meter das Segel herunter. Alles liegt sauber aufgetucht. Keine zusätzliche Windangriffsfläche beim Anlegen. 

Rund herum empfehlenswert.